Prestige – der Oster-TV-Tip

Mo 13. April / 20:15 / ProSieben
Zur Jahrhundertwende stehen sich in London zwei Zauberer unversöhnlich gegenüber. Früher entwickelten Alfred Borden und Robert Angier ihre Tricks und Illusionen gemeinsam unter den Fittichen ihres Meisters, Cutter. Als Roberts Frau Julia bei einem Zauber ertrinkt, gibt er Alfred die Schuld. Fortan sabotieren sie sich in erbitterter Feindschaft gegenseitig. Das gefährdet nicht nur Roberts Assistentin Olivia, sondern gipfelt in einem Elektrizitätsexperiment von Erfinder Tesla …

Mo 13. April / 20:15
Di 14. April / 02:35 / ProSieben
Prestige – Meister der Magie

Fragen, Anregungen, Kritik und Kommentare sind jederzeit willkommen und erwünscht.

Siegfried und Roy – Abschiedsvorstellung

Die Illusionnisten Siegfried und Roy nahmen am 28.02.2009 im Hotel Bellagio mit einer zehnminütigen Vorführung abschied von der Showbühne.
Sehr still und leise – chapeau.

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„Glow-The Show“ – die Magie des schwarzen Theaters

„Ist es ein Comic? Ein Film? Ein Theater? Nein, es ist GLOWTHE SHOW!“
So wird die Deutschlandpremiere einer ganz besonderen Bühnenshow, die ab dem 7. April in den Fliegenden Bauten in Hamburg zu sehen ist, angekündigt.

http://www.glowtheshow.com/deutsch/glow_theshow.html
Glow! – The Show“, vom 7. April bis 3. Mai in den Fliegenden Bauten

Das europäische schwarze Theater in seiner heutigen Form hat seinen Ursprung in der Zauberkunst. Der Münchner Schauspieler und Regisseur Max Auzinger entdeckte 1885, daß das Gesicht eines als Mohr geschminkten Darstellers, vor dem dunklen Bühnenhintergrund nicht zu sehen war. Man konnte nur seine weißen Zähne wahrnehmen, ansonsten war er kopflos. Auzinger entwickelte nach seiner Entdeckung eine Zauberschau auf dem Prinzip des schwarzen Theaters und reiste als Ben Ali Bey mit seiner Schau „Indischer und Ägyptischer Wunder“ um die Welt. Viele weitere Zauberkünstler der Jahrhundertwende bedienten sich dieses physikalischen Effektes. So ließ Alois Kassner sogar seinen indischen Elefanten Toto von der Bühne verschwinden. Selbst Kalanag benutzte noch das Prinzip in seinen Programm Simsalabim. Der bekannteste Zauberkünstler der Neuzeit, der nicht nur einzelne Kunststücke mittels der Schwarzlichttechnik präsentierte war Omar Pascha.

Willy Berscheid (1904-1975) der in den 20. Jahren die Show Sambalo seines Vaters übernahm, wurde Ende der 50er als als Omar Pascha weltbekannt. Der Einfluss auf das moderne schwarzen Theaters ist unverkennbar obwohl sich viele Künstler des schwarzen Theaters gerne auf Traditionen aus China, wo es eine Art „Schatten“ Theater bereits zu Kaiserzeiten gab oder auf das gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Japan entstandene „Bunrak“ Puppen Theater berufen.

Leorge Lafaye, ein französischer Puppenspieler, übernahm die Technik 1959 für das Puppentheater und die Marionettenspieler Spejbl & Hurvinek brachten sie nach Prag. Das dortige Theater „Laterna Magica“ schließlich machte in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts das Schwarze Theater international bekannt.

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Lässt Lance Burton Heidi schweben?

Zählt man 1+1 zusammen, so müsste es demnächst magisch in der Pro7 Fernsehsendung „Germany’s next Topmodel“ zugehen. Wie schon am 5.November in der „Las Vegas Sun“ zu erfahren war, wird Heidi Klum für „Germany’s Next Top Model“ vor Ort sein und gemeinsam mit dem Zauberkünstler Lance Burton etwas Magie in die Castingshow zaubern. Ob und wann das sein wird weiß ich natürlich nicht, aber als Mentalist würde ich sagen – die Mädels sind gerade in Las Vegas und das nicht mehr lange. Für den Fall , daß die Meldungen nicht stimmen habe ich als Entschädigung ein Video von Lance Burton ohne Heidi.

Siehe auch:
InsideMagic.com
ellusionist.com
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Surprise – Topas & Roxanne

Die neue Zaubershow „Surprise“, des Magierpaares Topas und Roxanne ist so abwechslungsreich u. unterhaltsam, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Das Programm verbindet mit einer natürlichen Leichtigkeit verblüffende Illusionen mit klassischer Zauberkunst und Comedy.

Nächster Termin siehe
Homepage Topasmagic Termine


Schon mit dem Erscheinen aus dem Nichts schafft es der Magier das Publikum zu begeistern. „Guten Abend, mein Name ist Topas“, so stellt sich der Künstler den Gästen vor und erklärt dabei, dass sein bürgerlicher Name Thomas Fröschle ist und nimmt seinen Namen, Beruf und sich selbst auf die Schippe. Dann erscheint Roxanne, sitzend auf einem Stuhl und Topas, verkleidet als „maskierter Magier“, erklärt scheinbar wie es geht um im nächsten Moment das Publikum wieder zu verblüffen.

Viele Effekte, die Topas und Roxanne vorführen hat man so noch nicht gesehen. Zum Beispiel die Schaumdusche, unter der die Künstler verschwinden und Topas gar kopflos wird. Oder das „Hawaiianische Wunder“, hier wandert der Saft einer Orange unerklärlich in ein leeres Glas. Oder der unterschriebene Zettel eingeschlossen in einer Glühbirne. Oder das schwebende Keyboard, an dem der Künstler selbst zu schweben anfängt.

Auch wenn der Abend unter dem Motto steht, Topas & Roxanne present „Magic – Illusions – Comey“ so steht doch der zweifache Weltmeister im Mittelpunkt. Roxanne tritt auch als Einzelkünstlerin auf, u.a. mit einer amüsanten Nummer bei der sie ihre Frisur ständig umstylt und von Chubaka bis Angie Merkel die verschiedensten Persönlichkeiten darstellt, aber Topas ist die zentrale Figur die alle Fäden in den Händen hält. Eigentlich ist er selbst der rote Faden, der das Programm zusammenhält. Wenn Topas selbst nicht auf der Bühne steht, ist er der charmante Conferancier, der seine Partnerin ankündigt, er ist der Illusionist, der zaubernde Humorist, der Comedian, der Manipulator. Jedes Kunststück wird einzeln für sich selbst zelebriert, denn der magische Effekt steht eindeutig im Vordergrund.

Das Highlight der Vorstellung sind für mich nicht die Hände, die ein Zuschauer nicht mehr voneinander lösen kann, ein schwebendes Auto oder gar der sprechenden Mops „Eduard Gordon Jones“, obwohl sehr lustig und originell, nein der Höhepunkt ist für mich, wenn Topas ganz bescheiden und ohne jeden Pathos anfängt zu manipulieren. Es ist immer wieder faszinierend mit welcher Leichtigkeit und technischer Perfektion die verschiedensten Dinge verschwinden, erscheinen, sich verdoppeln und verwandeln. – beatboxen mit Karten – wer kommt auf solch eine Idee?

Die Show war trotz der riesigen Fülle von Eindrücken viel zu schnell vorbei und man hatte Spaß, denn Zauberkunst funktioniert auch ohne mystisches Gehabe und große Gesten.
Vor dem Finale forderte der Künstler das Publikum dazu auf öfters eine Zubervorstellung zu besuchen, und begab sich danach unter die Schaumdusche bis sie den Geist aufgab.

Ich sage, besuchen Sie „Surprise“ und lassen Sie sich überraschen.

Der weite Weg in die Stadthalle Leonberg hat sich trotz Freitag den 13. gelohnt. Beim verlassen des Theaters, sehe ich ein Kinder mit Schaum in den Händen, als ob es ein Stückchen Magie mit nach hause nehmen wollte.

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